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Einmal King Khan sein

Discussion in 'Deutsches Forum' started by mumbiene, Jan 6, 2011.

  1. mumbiene

    mumbiene Well-Known Member

    Einmal King Khan sein

    Berlin. Bollywood-Star Shah Rukh Khan (45) hat in Berlin seinen neuen Action-Film „Don 2“ gedreht. Zwei Monate lang war der Superstar aus Indien in der deutschen Hauptstadt und spielte nachts bei Nässe und Kälte einen Drogenboss. Um nicht zu lange im Regen stehen und frieren zu müssen, ließ sich der Schauspieler bei Probeeinstellungen doubeln. Im Scheinwerferlicht wurde dann der Berliner David Frei (25) zu Shah Rukh Khan.

    06.01.2011


    Shah Rukh Khan drehte in Berlin den Action-Film „Don 2“.

    [​IMG]

    Shah Rukh Khan ist für den Nachtdreh mit der S-Bahn zum Berliner Messegelände gefahren. Zuvor hatte er noch mit seiner Freundin, die in Wien studiert, telefoniert und gefragt, wie es der drei Monate alten Tochter Amélie geht. Jetzt sitzt er in einer großen Halle, füllt den Vermittlungsschein der Casting-Agentur aus und wartet auf seinen Einsatz vor der Kamera. Shah Rukh Khan heißt eigentlich David Frei. Er ist studierter Schauspieler, stammt aus Basel in der Schweiz und wohnt seit einem Jahr in Berlin. Shah Rukh Khan ist seit einigen Tagen sein Nebenjob. David Frei ist eines von zehn Lichtdoubles, die für den Film »Don 2« im Einsatz sind.

    100 Euro pro Drehtag

    Dass er mit Shah Rukh Khan den berühmtesten Schauspieler Indiens lichtdoubeln darf, freut ihn sehr, auch wegen der 100 Euro, die er pro Drehtag dafür bekommt. Die Bollywood-Filme King Khans, so nennen ihn seine Fans, ziehen nicht nur in seiner Heimat Millionen von Zuschauern an, sondern begeistern auch immer mehr Fans überall auf der Welt - auch in Deutschland. Shah Rukh Khan ist in Indien ein Star wie im Westen Brad Pitt, Tom Cruise oder Johnny Depp. Manche sagen sogar wie Pitt, Cruise und Depp gemeinsam.

    Ein gut bezahlter Spaß

    David Frei glaubt nicht, dass er mit seinem Nebenjob als Lichtdouble für Shah Rukh Khan seiner eigenen Schauspieler-Karriere besonderen Schwung geben kann. Er ist später im Film nicht einmal zu sehen. »Es ist ein Spaß, noch dazu ein gut bezahlter«, sagt der Schweizer, der genau so groß ist wie Khan und ihm auch von Hauttyp, Haarfarbe und Körperbau her ähnelt. Deshalb wurde er auch von der Casting-Agentur als Khans Lichtdouble vorgeschlagen. Mehr Ähnlichkeit ist nicht nötig, damit der Regisseur und der Kameramann vor Beginn der Filmaufnahmen mit Hilfe von David Frei die Kameras für die Auftritte von Khan platzieren und das Licht einstellen können.

    Regisseur Farhan Akhtar ist nicht nur vom Lichtdouble David begeistert, sondern auch von der Stadt Berlin als Kulisse für seinen für Bollywood untypischen Film. Keine Schnulzen und kein Kitsch, dafür Explosionen auf dem Messegelände, Schießereien an der East Side Gallery und Verfolgungsjagden am Gendarmenmarkt. Die Inder haben für die 50 Drehtage in Berlin sieben Millionen Euro investiert. In dem insgesamt zwölf Millionen Euro teuren Film stecken zwei Millionen aus Deutschland, die vom Deutschen Filmfonds und vom Medienboard Berlin-Brandenburg kommen. In der Hauptstadt hofft man nun, dass der Khan-Film viele Touristen aus Indien nach Berlin lockt. Im Februar 2012 soll »Don 2« auf der Berlinale Premiere haben und in den deutschen Kinos laufen. Und wenn die Inder den dritten »Don«-Film auch in Berlin oder Brandenburg drehen würden, wäre David Frei gern wieder Shah Rukh Khan.


    David Frei (l.) und Shah Rukh Khan (2.v.r.) am Set.

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    Von Thomas Seifert
    Lausitzer Rundschau

    http://www.lr-online.de/kultur/Einmal-King-Khan-sein;art1073,3173522
     
  2. sanjani

    sanjani Ullu-Club Member

    Schade, dass Shah Rukh immer nur im Norden ist.
    Ist einfach zu weit für mich...
    Wäre gerne dabei gewesen.
     

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